<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Antonia Wunderlich, Autor bei Lehrpfade</title>
	<atom:link href="https://lehrpfade.th-koeln.de/author/dr-antonia-wunderlich/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://lehrpfade.th-koeln.de</link>
	<description>Theoriegerüst - Methodensammlung - Toolbox</description>
	<lastBuildDate>Thu, 30 Apr 2026 11:58:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2022/03/favicon.ico</url>
	<title>Antonia Wunderlich, Autor bei Lehrpfade</title>
	<link>https://lehrpfade.th-koeln.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Studiengänge mit Curriculumwerkstätten entwickeln</title>
		<link>https://lehrpfade.th-koeln.de/studiengaenge-mit-curriculumwerkstaetten-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne Gotzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 12:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre planen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lehrpfade.th-koeln.de/?p=9045</guid>

					<description><![CDATA[<p>In einer Curriculumwerkstatt entwickeln Sie in aufeinander abgestimmten Schritten kompetenzorientierte Studiengänge. Nach einer Stakeholder- und Benchmarkanalyse folgt die Entwicklung eines Absolvent*innenprofils. Das Curriculum wird darauf abgestimmt, indem eine Modulmatrix entwickelt und aufeinander aufbauende Modulziele formuliert werden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/studiengaenge-mit-curriculumwerkstaetten-entwickeln/">Studiengänge mit Curriculumwerkstätten entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de">Lehrpfade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz erklärt: Was ist eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Ein Curriculum kompetenzorientiert zu konzipieren, ist eine komplexe Aufgabe. Im Ergebnis bedeutet das: Studiengangs- und Modulziele sind aufeinander abgestimmt, der Workload ist realistisch und studierbar, Lernprozesse werden im Laufe des Studiums komplexer, alle beteiligten Kolleg*innen stehen in einem kollegialen und konstruktiven Austausch miteinander. Der Prozess der Curriculumwerkstatt trägt diesen Anforderungen Rechnung.</p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was leistet eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Wird ein Studiengang neu entwickelt oder ein bestehender weiterentwickelt, bietet sich eine Neu- oder Umstrukturierung im Rahmen einer Curriculumwerkstatt an. Eine solche Werkstatt besteht aus aufeinander abgestimmten Schritten, sodass ein Studiengang entsteht, der sich im Ergebnis durch folgende Merkmale auszeichnet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lernprozesse sind handlungsorientiert und nachhaltig angelegt, sodass die erworbenen Kompetenzen auch in späteren Semestern oder nach Ende des Studiums aktualisierbar bleiben.</li>



<li>Mit Hilfe von kompetenzorientierten Prüfungen wird wirklich das geprüft, was gelernt werden sollte.</li>



<li>Die Qualität des Curriculums wird sichtbar und sicher, denn es wird transparent, über welche Kompetenzen ein*e Absolvent*in dieses Studiengangs verfügt.</li>



<li>Lehrende können als Team inspirierende Lehre (für die Studierenden und für sich selbst) anbieten, indem die einzelnen Module und Veranstaltungen schlüssig ineinandergreifen und so weniger Reibungsverluste erzeugt werden.</li>
</ul>



<div style="height:42px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was beinhaltet eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Eine Curriculumwerkstatt enthält vier Meilensteine und eine jährliche Qualitätssicherungsschleife.</p>



<div data-wp-interactive="core/file" class="wp-block-file"><object data-wp-bind--hidden="!state.hasPdfPreview" hidden class="wp-block-file__embed" data="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/ZLE_Ablauf_Curriculumswerkstatt.pdf" type="application/pdf" style="width:100%;height:600px" aria-label="Einbettung von ZLE_Ablauf_Curriculumswerkstatt."></object><a id="wp-block-file--media-8f3a2925-f25c-4096-89ce-b5df3a2ddef0" href="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/ZLE_Ablauf_Curriculumswerkstatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ZLE_Ablauf_Curriculumswerkstatt</a><a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/ZLE_Ablauf_Curriculumswerkstatt.pdf" class="wp-block-file__button wp-element-button" download aria-describedby="wp-block-file--media-8f3a2925-f25c-4096-89ce-b5df3a2ddef0">Herunterladen</a></div>



<div style="height:46px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 1: Von der Studiengangidee zum Absolvent*innenprofil</h3>



<p>Am Anfang steht eine Idee für einen Studiengang. Diese Idee wird in der Beschreibung des Studiengangziels explizit: Auf welche Bedarfe und Probleme ist der Studiengang eine Antwort? Dazu passend wird das Absolvent*innenprofil entwickelt, das beschreibt, was genau die Studierenden am Ende dieses Studiums können werden. </p>



<p>Ein Absolvent*innenprofil beschreibt die Kompetenzen, die die Absolvent*innen eines Studienganges erwerben sollen. Ein Absolvent*innenprofil ist somit das <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Outcome</a> eines Studiengangs, für das keine Inhalte aufgelistet werden, sondern in dem möglichst konkret beschrieben wird, was Absolvent*innen nach dem Studiengang können werden. Dabei werden verschiedene Anforderungsbereiche oder Handlungsfelder dargestellt. Ein Absolvent*innenprofil sollte von den Personen formuliert werden, die in diesem Studiengang maßgeblich lehren werden. Darüber hinaus ist es wichtig, weitere Stakeholder wie spätere Arbeitgeber*innen, Berufsverbände, Lehrende anderer Hochschulen, Studierende beim Formulieren des Absolvent*innenprofils einzubeziehen, sie nach ihren Perspektiven zu befragen und diese mit den eigenen disziplinären und wissenschaftlichen Vorstellungen zusammenzuführen. Auch ein Benchmarking sollte durchgeführt werden, um herauszuarbeiten, inwiefern sich der Studiengang von anderen, ähnlich konturierten Angeboten an der eigenen und an anderen Hochschulen national und international unterscheidet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 2: Handlungsfelder und Modulmatrix bestimmen</h3>



<p>Aus dem handlungsorientiert formulierten Absolvent*innenprofil wird abgeleitet, welche zentralen Handlungsfelder man für den Studiengang bestimmen kann. Ein Handlungsfeld beschreibt typische Vorgänge in einem Arbeitsbereich bzw. einer beruflichen Domäne. Aus den Handlungsfeldern ergeben sich Modulcluster, d.h. es werden hier Module zusammengestellt, die den typischen Handlungsfeldern zugeordnet werden können. Diese werden dann so im Studienverlauf angeordnet, dass die angestrebten Handlungskompetenzen sukzessive erworben werden können.</p>



<p>Wie können aus den weit gefassten Zielen für den gesamten Studiengang einzelne Module abgeleitet und den jeweiligen Studienabschnitten zugeordnet werden?</p>



<p>Folgt man der konstruktivistischen Auffassung vom Lernen, geht man davon aus, dass Wissen grundsätzlich handelnd angeeignet und subjektiv konstruiert wird. Das heißt, Wissen kann nicht als fertiges Konstrukt von den Lehrenden zu den Lernenden transportiert werden, sondern es braucht Anreize für Lernhandlungen, mittels derer das Wissen von den Lernenden selbst konstruiert werden kann. Damit dieser Konstruktionsprozess so verläuft, wie Lehrende es für ihr Fach wichtig und richtig finden, bieten sie Aufgaben und Herausforderungen mit dem jeweils zum Lernstand passenden Niveau an, geben kontinuierlich <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Feedback</a> und steuern auf diese Weise, was die Lernenden abspeichern und was sie als Fehler aussortieren. Für ein Curriculum ist also zu beachten, dass Kompetenzen nur in Handlungen sichtbar werden können. Daher sollte studentisches Lernen immer in Handlungen eingebettet sein. Die Komplexität der Situationen, in denen diese Handlungen vollzogen werden, steigt im Laufe des Studiums an. Das reicht von einfachen Aufgabenstellungen bis zu komplexen Projekten, die im Team selbstständig bearbeitet werden.</p>



<p>Dafür bietet es sich an, das Curriculum spiralförmig aufzubauen. Das bedeutet, dass der Stoff nicht aus einer Fachlogik (Kapitel A, Kapitel B, Kapitel C etc.) heraus auf die Semester verteilt wird, sondern aus einer Handlungslogik des Faches bzw. der späteren beruflichen Domäne der Studierenden (Handlung A, Handlung B, Handlung C). Handlungen können, da sie komplex sind, Aspekte aus mehreren Kapiteln umfassen. Angeordnet werden diese Lernhandlungen gleichsam in Form einer Spirale, sodass Kompetenzen im Laufe des Studiums mehrmals adressiert werden. Mit jeder Spiralrunde steigt das Niveau, z.B. indem Themen im Laufe des Studiums komplexer oder Aufgabenstellungen freier formuliert werden, oder indem Studierende selbstständiger arbeiten oder mehr Verantwortung für die Steuerung ihrer Lernprozesse bekommen.</p>



<div class="wp-block-kadence-column kadence-column9045_ea4a9f-fd"><div class="kt-inside-inner-col">
<div class="wp-block-columns has-bd-hover-background-color has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column has-bd-hover-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%">
<figure class="wp-block-kadence-image kb-image9045_e29da1-6c size-medium_large"><img data-dominant-color="92927c" data-has-transparency="false" style="--dominant-color: #92927c;" fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="987" src="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-768x987.webp" alt="" class="kb-img wp-image-9052 not-transparent" srcset="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-768x987.webp 768w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-233x300.webp 233w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-796x1024.webp 796w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-1195x1536.webp 1195w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-1593x2048.webp 1593w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-370x476.webp 370w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-1290x1659.webp 1290w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-1080x1389.webp 1080w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-865x1112.webp 865w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-642x825.webp 642w, https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2024/06/zle_radfahren_curriculumwerkstatt-jpg.webp 840w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure>
</div>



<div class="wp-block-column has-bd-hover-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Radfahren lernen Kinder nicht, indem sie einen Vortrag hören, dann jemanden beim Fahren beobachten und dann selbst auf das Rad steigen. Sie fahren von Anfang an: Erst Laufrad oder Dreirad (mit vielen kreativen Ideen und Fehlern). Dann steigen sie auf ein kleines Fahrrad um und werden von einer Begleitperson gehalten. Wenn sie sich dabei sicher fühlen, fahren sie ohne gehalten zu werden. Eine nächste Stufe ist das Fahren ganz allein, am liebsten im Kreis um das Haus herum oder auf einem Feldweg ohne Verkehr. In dieser Phase üben sie, beim Fahren nach hinten zu schauen, ihre Geschwindigkeit zu erhöhen, enge Kurven zu nehmen oder scharf zu bremsen. Später lernen sie, Verkehrsregeln zu beachten und irgendwann können sie sogar situationsangemessen und selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen. Und manche werden sogar zu einem späteren Zeitpunkt Rennradfahrer*innen.</p>
</div>
</div>
</div></div>



<p>Es gilt also zunächst zentrale Handlungsfelder zu identifizieren und diesen Modulclustern zuzuordnen, die jeweils mit <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Outcomes</a> versehen werden. Diesen werden dann schließlich einzelne Module zugeordnet. Die Module sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass ein roter Faden sichtbar wird. Welche Module bauen aufeinander auf? Inwiefern tragen sie zum Learning Outcome der Handlungsfelder bei? Wird der Kompetenzerwerb sukzessive und miteinander verknüpft aufgebaut? Steigt die Komplexität der (Lern-)Handlungen mit der Semesterzahl? Was ist mit Kompetenzen oder Kompetenzbestandteilen, die quer zu den Fachinhalten liegen wie z.B. wissenschaftliches Arbeiten, Projektmanagement und anderes methodisches Know-How?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 3: Lernen und Prüfen im Curriculum &#8211; Veranstaltungskonzeption</h3>



<p>Nun wird es konkret: In dieser Arbeitsphase werden Learning Outcomes, relevante Inhalte und Prüfungen für einzelne Module formuliert. Die Learning Outcomes aller Module beziehen sich direkt (von einem Semester auf das nächste) oder indirekt (über mehrere Semester hinweg) aufeinander. Das Absolvent*innenprofil gibt den Zielhorizont vor, der den Studierenden eine grobe Orientierung gibt: Wozu soll ich diese Kompetenz erwerben? Prüfungsformen und -aufgaben steuern wesentlich, wie die Studierenden lernen und arbeiten. Sie orientieren sich an der Prüfung, auch wenn Lehrende es lieber sähen, dass Studierende um des Faches willen, aus Neugier oder Interesse, mit ihnen arbeiten. Beides schließt sich jedoch nicht aus, denn letztlich gehört der Fokus auf die Prüfung zu den zentralen Aufgaben in einem Studium. Wer sich nicht mit den Prüfungen befasst, wird wahrscheinlich das Studium nicht abschließen. Daher ist es sinnvoll, die Prüfung in das Zentrum der Lehre zu stellen: Wenn Prüfungen genau die Kompetenzen adressieren, die entwickelt werden sollen, dann wird die Frage „Kommt das in der Prüfung dran?“ zu einem konstruktiven und inspirierenden Gesprächsanlass. Dieser Zusammenhang ist unter der Bezeichnung <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/#constructive-alignment-lehren-und-pruefen-hand-in-hand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Constructive Alignment</a> weltweit handlungsleitend für die Hochschullehre bekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 4: Lehr- und Prüfungsorganisation und Reality Check</h3>



<p>Abschließend werden die im jeweiligen Akkreditierungsverfahren verlangten Dokumente des Studiengangs zusammengestellt. Und auch die Kapazitäts- und Ressourcenplanung sowie das Prüfungsmanagement müssen für den Studiengang fertiggestellt werden. Hier kann deutlich werden, dass Expertise für den geplanten Studiengang fehlt oder Lehrende mit ihren alten Lehrgebieten nichts mehr zu dem Studiengang beitragen können. Dann ist es Teil der Curriculumwerkstatt, im Kollegium Lösungen dafür zu entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 5: Jährliche Qualitätssicherung &#8211; Quality Check</h3>



<p>Im Rahmen der Qualitätssicherung, insbesondere im Zuge der Systemakkreditierung, erfolgt einmal im Jahr eine datenbasierte Evaluation des Studiengangs. Diese Gesamtsicht auf den Studiengang dient der ständigen Weiterentwicklung des Studiengangs. Im Rahmen einer kleinen Curriculumwerkstatt können die Aspekte aller o.g. Meilensteine berücksichtigt werden. Werden die intendierten Ziele zufriedenstellend erreicht? Wenn nicht, liegt es an einer ungenauen oder unrealistischen Formulierung des Absolvent*innenprofils oder ist das Profil nicht mehr aktuell? Liegt es am nicht konsequenten Aufbau des Curriculums? An einzelnen Modulen oder Lehrveranstaltungen, die die beabsichtigte Vernetzung aller Module aufweichen oder stören? An der Lehr- und Prüfungsorganisation, die mit Raumnot, Prüfungshäufungen und massiv steigendem Beratungsbedarf der Studierenden einhergeht? Zusammen wird nach Lösungen gesucht, die den Studiengang kontinuierlich verbessern. Ohne diese kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung kann man zwar hoffen, dass ein Studiengang das hält, was man sich davon verspricht – man weiß es aber nicht so genau.</p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Leitfragen für die Curriculumentwicklung</h2>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id9045_262460-fb kt-accordion-has-6-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane9045_8b0fbb-81"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Absolvent*innenprofil formulieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie passt der Studiengang zum Leitbild/Profil der Hochschule? Soll er ein bestimmtes Profilmerkmal aufweisen (z.B. Forschungsorientierung, Projektorientierung oder Internationalität)?</li>



<li>Über welche Kompetenzen sollen die Studierenden am Ende des Studiums verfügen?</li>



<li>Inwiefern zielen diese Kompetenzen auf Beschäftigungsbefähigung (Employability) ab, inwiefern auf die Befähigung zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung (Citizenship) und wo zeigt sich der wissenschaftliche Anspruch? Wie lernen die Studierenden z.B. systematisch theoriegeleitet neue Erkenntnisse zu generieren?</li>



<li>Wird der Studiengang den internen und externen Anforderungen gerecht? (Stakeholderanalyse)</li>



<li>Wie unterscheidet sich der Studiengang von anderen Studiengängen an der eigenen Hochschule? Worin ähnelt bzw. unterscheidet sich der Studiengang im Vergleich zu Studiengängen an anderen Hochschulen im In- und Ausland? (Benchmarking)</li>



<li>Welches (Vor-)Wissen und/oder welche Qualifikationen sollten die Studierenden mitbringen?</li>



<li>An welche (Folge-)Studiengänge soll Anschlussfähigkeit bestehen?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane9045_11a724-d6"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Modulmatrix erstellen</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche zentralen Handlungsfelder tragen zum Erreichen des Absolvent*innenprofils bei?</li>



<li>Welche Module können diesen Handlungsfeldern zugeordnet werden?</li>



<li>Wie soll der Kompetenzerwerb in Querschnittsthemen (wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Projektmanagement, Fachenglisch, Excel, Mathe, Genderkompetenz o.ä.) gestaltet werden? Wie wird der Transfer gewährleistet?</li>



<li>Welche Annahmen über Kompetenzentwicklung stehen hinter dem Aufbau der Modulmatrix? Welche theoretischen Begründungen liegen ihnen zugrunde?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane9045_a36bc9-57"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Module kompetenzorientiert konzipieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie kann das Learning Outcome eindeutig formuliert werden?</li>



<li>Welche Taxonomiestufe soll mit dem Learning Outcome adressiert werden?</li>



<li>Passt die Prüfung zum Modulziel?</li>



<li>Passt der Workload zum angestrebten Learning Outcome?</li>



<li>Ermöglicht das gewählte Lehr-Lern-Format den Erwerb der definierten Lernergebnisse?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane9045_08ff18-79"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Prüfen des Studiengangs im Überblick (Reality Check)</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Sind die <a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/qualitaetsmanagement/strategische_leitlinien_zu_lehre_und_studium.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10 Kriterien für Studiengänge der TH Köln</a> berücksichtigt?</li>



<li>Sind alle Bereiche der Kompetenzentwicklung curricular angemessen berücksichtigt? (Welchen Anteil soll welches Handlungsfeld am Studiengang haben? Warum?)</li>



<li>Variieren die Prüfungsformen?</li>



<li>Ist die Studierbarkeit gewährleistet (z. B. wie viele Projekte liegen in einem Semester, wie viele Prüfungen)?</li>



<li>Ist der rote Faden erkennbar? Bauen die Module aufeinander auf (gibt es z.B. Verweise in den Modulbeschreibungen)? Wird das gelehrt und geprüft, was im nächsten Modul gebraucht wird?</li>



<li>Sind Lernschleifen vorgesehen?</li>



<li>Wo zeigen sich unnötige Redundanzen? Wo sind Wiederholungen wichtig und sollten eingeplant werden?</li>



<li>Was bedeutet der Aufbau des Studiengangs für die beteiligten Lehrenden: Ist ihre Expertise berücksichtigt? Sind die notwendigen Kapazitäten vorhanden? Muss neue Expertise entwickelt oder durch neue Lehrende abgedeckt werden? Wie kann das erfolgen?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane9045_7ba460-ec"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Qualitätssicherung</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch ist die Erfolgsquote? Wie hoch ist die Absolvent*innenquote? Wie viele Studierende können den Studiengang in Regelstudienzeit absolvieren?</li>



<li>Womit haben die Studierenden Schwierigkeiten und warum?</li>



<li>Welche sind kritische Module und Lehrveranstaltungen? Womit ist das belegbar?</li>



<li>Welche Module sollten verändert werden? Wer sollte mit seinen*ihren Ideen daran beteiligt werden?</li>



<li>Werden im Studiengang tatsächlich die definierten Kompetenzen adressiert? Wie kann man das feststellen?</li>



<li>Wie hoch ist die Abbruchquote und was ist über den Verbleib der Studierenden bekannt?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-6 kt-pane9045_efac50-a8"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title">Außerdem: <strong>Kommunikation</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie werden die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Studiengangentwicklungsprozess geklärt: Wer übernimmt welche Rollen und Aufgaben?</li>



<li>Besteht Transparenz darüber, welche Rahmenbedingungen feststehen und welche Gestaltungspielräume vorhanden sind?</li>



<li>Wie erfolgt die fachinterne Diskussion und Abstimmung von Konzepten, Strategien, Arbeits- und Entscheidungsverfahren?</li>



<li>Wer ist wann von wem worüber zu informieren?</li>



<li>Wo und von wem werden Informationen gesichert bzw. dokumentiert?</li>
</ul>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box4151_a8fa65-de"><div class="kt-blocks-info-box-link-wrap kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_question kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 384 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M202.021 0C122.202 0 70.503 32.703 29.914 91.026c-7.363 10.58-5.093 25.086 5.178 32.874l43.138 32.709c10.373 7.865 25.132 6.026 33.253-4.148 25.049-31.381 43.63-49.449 82.757-49.449 30.764 0 68.816 19.799 68.816 49.631 0 22.552-18.617 34.134-48.993 51.164-35.423 19.86-82.299 44.576-82.299 106.405V320c0 13.255 10.745 24 24 24h72.471c13.255 0 24-10.745 24-24v-5.773c0-42.86 125.268-44.645 125.268-160.627C377.504 66.256 286.902 0 202.021 0zM192 373.459c-38.196 0-69.271 31.075-69.271 69.271 0 38.195 31.075 69.27 69.271 69.27s69.271-31.075 69.271-69.271-31.075-69.27-69.271-69.27z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Sie haben Fragen?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Dann wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:lehrpfade@th-koeln.de">lehrpfade@th-koeln.de</a>!</p></div></div></div>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Downloads</h2>



<p>Alle relevanten Vorlagen finden Sie in aktueller Version auf den Seiten „Studiengangentwicklung“ / des Hochschulreferats Qualitätsmanagement <a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/studiengangsentwicklung_53556.php" type="link" id="https://www.th-koeln.de/hochschule/studiengangsentwicklung_53556.php">hier</a>.</p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Links &amp; Literatur</h3>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items9045_c290c7-b7 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone"><ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_a9fbdb-a5"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text">Hansmeier, E., Cammann, F. &amp; Neroznikova, K. (2016). <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-12067-2_11" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzorientierte Curriculumentwicklung am Beispiel des Ansatzes der Curriculum Werkstatt der Fachhochschule Köln. In: T. Brahm, T. Jenert &amp; D. Euler (Hrsg.), Pädagogische Hochschulentwicklung</a> (S. 171-185). Wiesbaden: Springer VS.</span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_887912-01"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text">Lehr- und Lernkultur der TH Köln. <a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/lehrstrategie_der_th_koln.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strategische Leitlinien zu Lehre und Studium</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_269f3d-0e"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/qualitaetsmanagement_51547.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Qualitätsmanagement Lehre und Studium TH Köln</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_bb91fc-8f"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://wiki.th-koeln.de/pages/viewpage.action?pageId=262115054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glossar der Studiengangentwicklung | Begriffe aus der Praxis an der TH Köln</a> (mit campusID aus dem Netz der TH Köln erreichbar)</span></li>
</ul></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size">Header-Bild: Generiert mit Adobe Firefly</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/studiengaenge-mit-curriculumwerkstaetten-entwickeln/">Studiengänge mit Curriculumwerkstätten entwickeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de">Lehrpfade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Feedback in der Lehre</title>
		<link>https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/</link>
					<comments>https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antonia Wunderlich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2023 13:07:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Feedback]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://lehrpfade.th-koeln.de/?p=7142</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit die große Metastudie „Lernen sichtbar machen“ von John Hattie 2013 ins Deutsche übersetzt wurde, ist ein Thema aus den Debatten um unser Bildungssystem nicht mehr wegzudenken: Feedback. Doch was ist Feedback eigentlich, was ist es nicht?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/">Feedback in der Lehre</a> erschien zuerst auf <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de">Lehrpfade</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<div class="wp-block-columns wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<div style="height:24px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz erklärt: Was ist Feedback?</h2>



<p><strong>Regelmäßiges und strukturiertes Feedback</strong> ist eine wichtige Grundlage für erfolgreiches Lernen. Denn vor allem die <a rel="noreferrer noopener" href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/" data-type="post" data-id="1065" target="_blank">kompetenzorientierte Lehre</a> fordert von Studierenden mehr als Zuhören oder Skriptlesen. Idealerweise ist jeder Lernschritt handlungsorientiert geplant: ausprobieren, Erfahrungen machen, blinde Flecken oder Missverständnisse aus dem Weg räumen, Spezialfälle erkunden oder Grenzen von Modellen erleben – all das tun Studierende, wenn sie zu Lern<em>handlungen</em> aufgefordert werden. Und all das funktioniert besser, wenn Studierende Gelegenheit haben, durch Feedback auf ihre Leistungen zu lernen und mittels Feedback an Lehrende die Lehre mitzugestalten. Denn Feedback ist&#8230;</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>… <strong>all dialogue</strong> to support learning in both formal and informal situations“</p>
<cite>David Carless, Diane Salter, Min Yang, Joy Lam: Developing sustainable Feedback practices. Studies in Higher Education.</cite></blockquote>



<p>Das bedeutet, dass Sie Zeit einplanen sollten, um sich mit den Studierenden abzugleichen. Sind die Lernschritte so gestaltet, dass die Studierenden jederzeit selbst erkennen können, ob sie gut mitkommen? Können die Studierenden also Verantwortung für ihr Lernen (und ihre Schwierigkeiten mit dem Lernen!) übernehmen? Gibt es ausreichend Gelegenheit zu üben? Und gibt es Feedback auf die Ergebnisse der Übungen? Sind die Kriterien klar, nach denen Sie bewerten? Und ist die Arbeitsatmosphäre offen und konstruktiv, so dass auch Rückmeldungen der Studierenden an die Gestaltung der Lernprozesse möglich sind?</p>



<div style="height:37px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Wie plane ich Feedback gezielt ein?</h2>



<p>Sowohl Lehrende als auch Studierende geben und erhalten im Alltag ständig <strong>informelles</strong> Feedback. Man könnte auch Paul Watzlawicks Bonmot „man kann nicht nicht kommunizieren“ abwandeln in „man kann nicht kein Feedback geben“.</p>



<p>Feedback ist also Kommunikation. Menschen gestalten soziale Interaktion und geben sich damit gegenseitig Feedback: Ein Lächeln oder eine neugierige Rückfrage, ein Stirnrunzeln oder ein argumentativer Widerstand sind Rückmeldungen, die ihrerseits wieder Rückmeldungen erzeugen. Diese Reaktionen liefern viele Informationen und werden größtenteils unbewusst aufgenommen. Das macht sie anfällig für Missverständnisse, Vorurteile und Fehlinterpretationen. Es entsteht dann zum Beispiel der Eindruck, die Studierenden würden sich nicht für das Thema interessieren. Vielleicht wirken sie aber nur deswegen wenig motiviert, weil sie überfordert sind.</p>



<p>Daher sollten Sie in der Lehre immer auch <strong>strukturiertes</strong> Feedback erheben. Das bedeutet, dass Sie sich überlegen, was Sie von wem über was wissen möchten, und dass Sie Feedback-Settings gestalten, die zu Ihrer Fragestellung passen. Denn ein Fragebogen liefert andere Antworten als ein Gespräch, ein 1:1-Austausch verläuft anders als eine Befragung einer Gruppe, schriftliches, asynchrones und damit anonymes Feedback ist vielleicht direkter und ehrlicher als mündliche, synchrone Kommunikation mit Blickkontakt.</p>



<p>Die Kunst beim Planen von strukturiertem Feedback besteht darin, passende Fragen, Formate und Zeitpunkte auszuwählen und dadurch idealerweise ein Feedbackkonzept für das ganze Semester zu erstellen. Überlegen Sie also, was Sie wann erkunden möchten und wählen dann Methoden und Themen aus. So können Sie vorgehen:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Möchten Sie Gelegenheiten schaffen, um den Studierenden Feedback zu <strong>geben</strong> oder möchten Sie eher Feedback <strong>erhalten</strong>, um etwas über die Sichtweisen der Studierenden zu erfahren?</li>



<li>Dabei können Sie in einem zweiten Schritt unterscheiden, ob es um den Leistungsstand der Studierenden gehen soll (<strong>Feedback auf Produkte</strong>) oder eher um die gemeinsame Arbeit in der Lehrveranstaltung (<strong>Feedback auf Prozesse</strong>).</li>



<li>Sie sollten zudem bedenken, ob das Feedback im Laufe des Lernprozesses stattfinden und somit den weiteren Verlauf beeinflussen soll (<strong>formativ</strong>), oder ob Sie am Ende Ihrer Lehrveranstaltung im Rückblick erfahren möchten, wie leistungsfähig Ihre Studierenden sind (<strong>summativ</strong>).</li>
</ul>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Diese Aspekte sollten Sie berücksichtigen</h2>



<p>Für die Wege des Feedback-Erhebens helfen ein paar grundsätzliche Prinzipien, um offen und konstruktiv zusammenzuarbeiten.</p>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id7142_558fa8-04 kt-accordion-has-3-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane7142_85fd8a-5e"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Feedback geben und Feedback erhalten</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<div class="wp-block-kadence-tabs alignnone"><div class="kt-tabs-wrap kt-tabs-id7142_701e2b-43 kt-tabs-has-2-tabs kt-active-tab-1 kt-tabs-layout-tabs kt-tabs-tablet-layout-inherit kt-tabs-mobile-layout-inherit kt-tab-alignment-left "><ul class="kt-tabs-title-list"><li id="tab-feedbackgeben" class="kt-title-item kt-title-item-1 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-active"><a href="#tab-feedbackgeben" data-tab="1" class="kt-tab-title kt-tab-title-1 "><span class="kt-title-text">Feedback geben</span></a></li><li id="tab-feedbackerhalten" class="kt-title-item kt-title-item-2 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-inactive"><a href="#tab-feedbackerhalten" data-tab="2" class="kt-tab-title kt-tab-title-2 "><span class="kt-title-text">Feedback erhalten</span></a></li></ul><div class="kt-tabs-content-wrap">
<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-1 kt-inner-tab7142_c93ed5-5b"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p>Um lernförderliches Feedback zu geben, sollten Sie Methoden und Zeitpunkte planen, noch während Sie die Lehrveranstaltung konzipieren. Feedback braucht Zeit, es könnte also sinnvoll sein, die Stoffmenge zu reduzieren, um durch regelmäßiges Feedback ein nachhaltigeres und anspruchsvolleres Lernen zu ermöglichen.</p>



<p>Viele der klassischen aktivierenden Methoden eignen sich für Feedback. Mittels Aktivierung bauen Sie eine konstruktive und dialogorientierte Arbeitsbeziehung zu den Studierenden auf, können Fehlerfreundlichkeit erlebbar machen und so Ängste reduzieren. Zudem werden Sie für die Studierenden sichtbar als Gesprächspartner*in mit hoher Expertise und Neugier auf die Herausforderungen, die Noviz*innen beim Einstieg in Ihr Fach erleben. Idealerweise planen Sie einige größere Meilensteine im Laufe des Semesters ein, zu denen es Gelegenheit gibt, auf den gemeinsamen Lernprozess und seine Ergebnisse zu schauen. Zusätzlich sorgen Sie mittels kleiner, einfacher Methoden (z.B. <a rel="noreferrer noopener" href="https://lehrpfade.th-koeln.de/mit-dem-one-minute-paper-den-schreibmuskel-trainieren/" data-type="post" data-id="7041" target="_blank">One Minute Paper</a>, Think-Pair-Share, Bepunktungen und Skalierungen) in jeder Sitzung dafür, dass gegenseitigen Rückmeldung möglich wird. So gestalten Sie Lehre als einen kontinuierlichen und inspirierenden Austausch.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-2 kt-inner-tab7142_5d9aff-6f"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p>Auch Feedback-Erhalten will gelernt sein! Das gilt sowohl für Lehrende als auch für Studierende.</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li><strong>Feedback-Gebende brauchen Schutz</strong>, sonst äußern sie sich möglicherweise nicht offen. Die klassische Bitte um Rückmeldung „Wer hat das noch nicht verstanden?“ an eine Gruppe kann also dazu führen, dass sich niemand meldet – aber nicht, weil alles verständlich war, sondern nur, weil sich die Studierenden keine Blöße geben möchten. Lehrende als Feedback-Erhaltende sollten also Schutz ermöglichen, wenn sie von den Studierenden Feedback erbitten: Kritik lässt sich zum Beispiel einfacher äußern, wenn man anonym bleiben kann. Oder wenn in einem ersten Schritt quantitativ gefragt wird, etwa durch eine Skalierung oder eine Bepunktung, um dann daran eine qualitative Erkundung anzuschließen.</li>



<li>Wenn Lehrende Feedback bekommen, sollten sie berücksichtigen, dass Studierende häufig wenig Erfahrung mit Rückmeldungen an Lehrende haben. Daher ist es wichtig, möglichst genau zu fragen: Je <strong>offener</strong> Fragen sind, desto vielfältiger und weniger spezifisch sind wahrscheinlich die Antworten. Das kann hilfreich sein, um Aspekte zu entdecken, an die Sie bisher nicht gedacht haben. Es kann aber auch unbefriedigende, ungenaue oder zu knappe Antworten liefern. <strong>Geschlossene</strong> Fragen geben sehr eng vor, was als Antwortmöglichkeit zur Verfügung steht, nämlich “ja” oder “nein”. Das macht Abfragen schnell beantwortbar, es kann aber auch geschehen, dass Sie durch die Formulierungen die Realität der Studierenden nicht treffen. Bei geschlossenen Fragen ist es wichtig, möglichst genau zu fragen, um Missverständnisse zu vermeiden. Und es kann helfen, eine offene Frage an die Antwort anzuschließen, indem Sie beispielsweise nach konkreten Beispielen fragen oder Gelegenheit geben, die Antwort zu begründen. <strong>Quantitative</strong> Abfragen gehen ebenfalls schnell, liefern aber wenig inhaltliche Hinweise. Dennoch ermöglichen sie eine erste Einschätzung der Lage, wenn zum Beispiel 80% der Studierenden bei der Frage, ob sie das Thema der Sitzung verstanden haben, auf einer Skala von 1 (überhaupt nicht) bis 10 (voll und ganz) eine 2 geben. Dieses Ergebnis ist eine gute Basis, um im Anschluss nach Gründen zu fragen, weil die Studierenden dann wissen, dass sie mit ihrer Verwirrung nicht allein sind und sich eher trauen, darüber zu sprechen.</li>



<li>Wichtig ist, auf das Feedback nicht mit Rechtfertigungen zu antworten. Das erweckt bei den Feedback-Gebenden den Eindruck, nicht wirklich gehört zu werden. Falls ein Feedback offensichtlich auf einem Missverständnis beruht, kann es hilfreich sein, nachzufragen, um den Fokus des Feedbacks verstehen zu können. Aber grundsätzlich sollte Feedback angenommen werden. Welche Aspekte des Feedbacks aus Ihrer Sicht relevant sind, können Sie dann in Ruhe sortieren und eventuell in der nächsten Sitzung besprechen.</li>
</ol>
</div></div>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane7142_56a5f3-e0"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Feedback auf Produkte &#8211; Feedback auf Prozesse</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<div class="wp-block-kadence-tabs alignnone"><div class="kt-tabs-wrap kt-tabs-id7142_7a203f-3e kt-tabs-has-2-tabs kt-active-tab-1 kt-tabs-layout-tabs kt-tabs-tablet-layout-inherit kt-tabs-mobile-layout-inherit kt-tab-alignment-left "><ul class="kt-tabs-title-list"><li id="tab-feedbackaufprodukte" class="kt-title-item kt-title-item-1 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-active"><a href="#tab-feedbackaufprodukte" data-tab="1" class="kt-tab-title kt-tab-title-1 "><span class="kt-title-text">Feedback auf Produkte</span></a></li><li id="tab-feedbackaufprozesse" class="kt-title-item kt-title-item-2 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-inactive"><a href="#tab-feedbackaufprozesse" data-tab="2" class="kt-tab-title kt-tab-title-2 "><span class="kt-title-text">Feedback auf Prozesse</span></a></li></ul><div class="kt-tabs-content-wrap">
<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-1 kt-inner-tab7142_38ff43-fd"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p>Produkte können beispielsweise Lösungen für Übungsaufgaben, Zwischenstände für komplexere Arbeitsphasen oder Reflexionen über bisheriges Wissen sein. An Produkten können Sie und Ihre Studierenden erkennen, ob der Lernprozess in der gewünschten Form aufs <a rel="noreferrer noopener" href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/#learning-outcome" target="_blank">Learning Outcome</a> einzahlt. Daher haben Produkte während des Semesters auch viel mit der Prüfung am Ende des Semesters zu tun, und daher kann kontinuierliches Feedback im Laufe der Lehrveranstaltung auch dazu beitragen, dass die Prüfung freier und anspruchsvoller gestaltet werden kann (siehe <em>formativ – summativ</em>).</p>



<p>Bevor Sie Feedback auf <strong>Produkte</strong> geben können, sollten Sie Kriterien für die durch das Produkt geforderten Leistungen definieren und mit den Studierenden besprechen. Dabei sollten Sie Formulierungen wie “gut“, „außergewöhnlich“ oder „unzureichend“ vermeiden, da sie zu pauschal sind oder lediglich eine Leistung mit den Leistungen anderer Studierender vergleichen. Auch sollten Sie vermeiden, die Personen zu bewerten statt ihrer Leistungen &#8211; Formulieren wie &#8222;jemand ist eine gute Studentin&#8220; oder &#8222;diese Gruppe ist sehr schwach&#8220; sind meistens zu pauschal und nicht lernförderlich. Stattdessen sollten Sie mittels der Kriterien eine Antwort auf die Frage geben können, woran Sie erkennen, dass eine Leistung gut oder nicht gut ist. Sie benötigen also konkrete, an den Aufgaben orientierte Formulierungen.</p>



<p>Eine tabellarische Übersicht zu diesen Feedback-Formen erhalten Sie <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2023/07/TabelleProduktProzessPerson.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Dokument</a>.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-2 kt-inner-tab7142_04cf7b-bc"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p>Geht es eher um <strong>Prozess-Feedback</strong>, kann es sinnvoll sein, Kriterien für gelungene oder nicht gelungene Prozesse gemeinsam zu entwickeln und beide Sichtweisen – Ihre als Lehrende*r und die der Studierenden – zu berücksichtigen. Gerade bei Prozessfeedback kann es sein, dass Studierende eine Situation ganz anders wahrnehmen als Sie, weil ihnen als Noviz*innen im Thema vielleicht Dinge schwerfallen, die Sie mit Ihrer hohen Expertise so souverän und intuitiv tun, dass Sie die Hürden des Anfangs nicht mehr erinnern. Prozessfeedback kann also ein Anlass sein, neben Kommunikation, Geschwindigkeit und Arbeitsweisen auch die Logik des jeweiligen Faches zu beleuchten.</p>
</div></div>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane7142_540c6d-45"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Formatives und summatives Feedback</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<div class="wp-block-kadence-tabs alignnone"><div class="kt-tabs-wrap kt-tabs-id7142_386095-78 kt-tabs-has-2-tabs kt-active-tab-1 kt-tabs-layout-tabs kt-tabs-tablet-layout-inherit kt-tabs-mobile-layout-inherit kt-tab-alignment-left "><ul class="kt-tabs-title-list"><li id="tab-formativesfeedback" class="kt-title-item kt-title-item-1 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-active"><a href="#tab-formativesfeedback" data-tab="1" class="kt-tab-title kt-tab-title-1 "><span class="kt-title-text">Formatives Feedback</span></a></li><li id="tab-summativesfeedback" class="kt-title-item kt-title-item-2 kt-tabs-svg-show-always kt-tabs-icon-side-right kt-tab-title-inactive"><a href="#tab-summativesfeedback" data-tab="2" class="kt-tab-title kt-tab-title-2 "><span class="kt-title-text">Summatives Feedback</span></a></li></ul><div class="kt-tabs-content-wrap">
<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-1 kt-inner-tab7142_ad23a4-c2"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p>Beim <strong>formativen Feedback</strong>, dem „Feedback for learning“, erhalten Studierende Feedback auf ihre Leistungen im Laufe des Lernprozesses, zum Beispiel auf Lösungen zu Übungsaufgaben oder Zwischenergebnisse wie Meilensteine. Formatives Feedback ist also häufig ein Feedback auf Produkte (siehe oben). So können Sie sehen, ob die Studierenden den Anforderungen entsprechen können, die zum jeweiligen Zeitpunkt erreicht sein sollten. Durch regelmäßiges formatives Feedback können Sie zudem vermeiden, dass Studierende nicht regelmäßig mitarbeiten und kurz vor der Prüfung schnell alles auswendig lernen wollen.</p>



<p>Denn die Studierenden bekommen durch formatives Feedback kontinuierlich eine Rückmeldung zu ihrer Leistungsfähigkeit. Dies ist vor allem wichtig, um Eigenverantwortung zu ermöglichen. Sowohl Sie als auch Ihre Studierenden können so den Lernprozess während des Semesters besser gestalten, indem Sie beispielsweise mehr Zeit zum Üben oder intensivere Phasen für Rückfragen einplanen. Zudem ermöglicht formatives Feedback den Lehrenden, deutlicher zu sehen, welche Aspekte die Studierenden besonders herausfordernd finden, wo es Missverständnisse oder Fehlkonzepte gibt und was sie brauchen, um diese Herausforderungen zu meistern.</p>



<p>Eine tabellarische Übersicht zu diesen Feedback-Zeitpunkten erhalten Sie <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/wp-content/uploads/2023/07/TabelleFormativSummativKurz.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">in diesem Dokument</a>.</p>
</div></div>



<div class="wp-block-kadence-tab kt-tab-inner-content kt-inner-tab-2 kt-inner-tab7142_55b687-f2"><div class="kt-tab-inner-content-inner">
<p><strong>Summatives Feedback</strong>, das „Feedback of learning”, ist die klassische Prüfung am Ende der Lehrveranstaltung. Die Rückmeldung auf die Leistungen hat das Ziel, den Lernprozess einerseits abzuschließen und andererseits zu bewerten. Daher können Sie und Ihre Studierenden diesen nicht mehr verändern, sondern nur für den nächsten Lernprozess Schlüsse daraus ziehen. Summatives Feedback ist in der Tat mehr Prüfung als Feedback und hat daher Funktionen, die nur die Prüfung haben kann: Bewertung, Selektion und – bei Abschlussprüfungen – Auskunft an Akteure außerhalb der Hochschule.</p>



<p>Idealerweise nutzen Sie formatives Feedback im Laufe des Semesters so, dass Sie im Hinblick auf die Prüfung am Ende</p>



<ol style="list-style-type:1" class="wp-block-list">
<li><a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/#taxonomiestufen" target="_blank" rel="noreferrer noopener">niedrigtaxonomisches Wissen</a> regelmäßig checken und so zum langfristigen und nachhaltigen Lernen anregen, damit</li>



<li>in der Prüfung am Ende des Semesters keine Zeit mehr für Wissensabfragen eingeplant werden muss, sondern anspruchsvollere Aufgaben auf der Taxonomiestufe gestellt werden können, die Sie im Learning Outcome beschrieben haben.</li>
</ol>



<p>Ein integriertes Feedback- und Prüfungskonzept kann Ihnen also dabei helfen, anspruchsvoll kompetenzorientiert zu prüfen.</p>
</div></div>
</div></div></div>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div style="height:20px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Fazit</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p>Feedback is one of the most powerful influences on learning and achievement.</p>
<cite>John Hattie in The Power of Feedback, S. 81</cite></blockquote>



<p>Allerdings gelte es, einige Aspekte zu beachten, sonst könne es seine Lernförderlichkeit nicht entfalten. Planen Sie Feedback gezielt ein, nutzen Sie vielfältige Methoden und nehmen Sie die Rückmeldungen Ihrer Studierenden ernst. Durch konsequentes Feedback wird Hochschullehre zu einem intensiven Dialog über Ihr Fach, der langfristig und inspirierend Lernen lebendig macht.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box4151_a8fa65-de"><div class="kt-blocks-info-box-link-wrap kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_question kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 384 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M202.021 0C122.202 0 70.503 32.703 29.914 91.026c-7.363 10.58-5.093 25.086 5.178 32.874l43.138 32.709c10.373 7.865 25.132 6.026 33.253-4.148 25.049-31.381 43.63-49.449 82.757-49.449 30.764 0 68.816 19.799 68.816 49.631 0 22.552-18.617 34.134-48.993 51.164-35.423 19.86-82.299 44.576-82.299 106.405V320c0 13.255 10.745 24 24 24h72.471c13.255 0 24-10.745 24-24v-5.773c0-42.86 125.268-44.645 125.268-160.627C377.504 66.256 286.902 0 202.021 0zM192 373.459c-38.196 0-69.271 31.075-69.271 69.271 0 38.195 31.075 69.27 69.271 69.27s69.271-31.075 69.271-69.271-31.075-69.27-69.271-69.27z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Sie haben Fragen?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Dann wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:lehrpfade@th-koeln.de">lehrpfade@th-koeln.de</a>!</p></div></div></div>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</div>
</div>



<h3 class="wp-block-heading">Links &amp; Literatur</h3>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items7142_2e9893-0a kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone"><ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_6eddfa-24"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="http://dx.doi.org/10.1080/03075071003642449" target="_blank" rel="noreferrer noopener">David Carless; Diane Salter; Min Yang; Joy Lam: Developing sustainable Feedback practices. Studies in Higher Education. Routledge 2010. (Jun 2016), S. 2.</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_3e6e55-cb"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a data-type="link" data-id="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/feedback-poster_druck_a1.pdf" href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/feedback-poster_druck_a1.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Feedback im Überblick (Poster)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_53d58d-71"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.3102/003465430298487">John Hattie and Helen Timperley: The Power of Feedback. In: Review of Educational Research, March 2007, Vol. 77, No. 1, pp. 81-112, DOI: 10.3102/003465430298487</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_be2b6e-0a"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><span><span class="ui-provider fz b c d e f g h i j k l m n o p q r s t u v w x y z ab ac ae af ag ah ai aj ak" dir="ltr">John Hattie: Lernen sichtbar machen. Schneider Hohengehren 2013.</span></span></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_525f7e-3f"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/duz0118_praxis_feedback_scheer.pdf" data-type="link" data-id="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/duz0118_praxis_feedback_scheer.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Scheer, L.: Feedback macht die Lehre besser Tools, mit denen studentisches Feedback zum Gewinn für beide Seiten wird. (2018). <em>DUZ Magazin</em>, <em>1</em>, 67.</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_3818b1-66"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=AZeIKqzL4XY" data-type="link" data-id="https://www.youtube.com/watch?v=AZeIKqzL4XY" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Sprechstundengespräch als Feedback auf eine studentische Präsentation (Video)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_8e8d79-13"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_feedback.pdf" data-type="link" data-id="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_feedback.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Steckbrief Feedback (2014)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-7142_6f921c-7f"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/warum-lehre-evaluieren-und-wie-geht-das-mit-tap/">Lehrpfade: Warum Lehre evaluieren und wie geht das mit TAP?</a></span></li>
</ul></div>



<div style="height:74px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size">Header-Bild: © <a href="https://stock.adobe.com/de/images/teenagers-holding-speech-bubbles-with-copy-space/252949825" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Prostock-studio/stock.adobe.com</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/">Feedback in der Lehre</a> erschien zuerst auf <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de">Lehrpfade</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
