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	<title>Kompetenzorientierung Archive - Lehrpfade</title>
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	<title>Kompetenzorientierung Archive - Lehrpfade</title>
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	<item>
		<title>Studiengänge mit Curriculumwerkstätten entwickeln</title>
		<link>https://lehrpfade.th-koeln.de/studiengaenge-mit-curriculumwerkstaetten-entwickeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Susanne Gotzen]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jun 2024 12:07:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre planen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einer Curriculumwerkstatt entwickeln Sie in aufeinander abgestimmten Schritten kompetenzorientierte Studiengänge. Nach einer Stakeholder- und Benchmarkanalyse folgt die Entwicklung eines Absolvent*innenprofils. Das Curriculum wird darauf abgestimmt, indem eine Modulmatrix entwickelt und aufeinander aufbauende Modulziele formuliert werden.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<div style="height:28px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Kurz erklärt: Was ist eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Ein Curriculum kompetenzorientiert zu konzipieren, ist eine komplexe Aufgabe. Im Ergebnis bedeutet das: Studiengangs- und Modulziele sind aufeinander abgestimmt, der Workload ist realistisch und studierbar, Lernprozesse werden im Laufe des Studiums komplexer, alle beteiligten Kolleg*innen stehen in einem kollegialen und konstruktiven Austausch miteinander. Der Prozess der Curriculumwerkstatt trägt diesen Anforderungen Rechnung.</p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was leistet eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Wird ein Studiengang neu entwickelt oder ein bestehender weiterentwickelt, bietet sich eine Neu- oder Umstrukturierung im Rahmen einer Curriculumwerkstatt an. Eine solche Werkstatt besteht aus aufeinander abgestimmten Schritten, sodass ein Studiengang entsteht, der sich im Ergebnis durch folgende Merkmale auszeichnet:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Lernprozesse sind handlungsorientiert und nachhaltig angelegt, sodass die erworbenen Kompetenzen auch in späteren Semestern oder nach Ende des Studiums aktualisierbar bleiben.</li>



<li>Mit Hilfe von kompetenzorientierten Prüfungen wird wirklich das geprüft, was gelernt werden sollte.</li>



<li>Die Qualität des Curriculums wird sichtbar und sicher, denn es wird transparent, über welche Kompetenzen ein*e Absolvent*in dieses Studiengangs verfügt.</li>



<li>Lehrende können als Team inspirierende Lehre (für die Studierenden und für sich selbst) anbieten, indem die einzelnen Module und Veranstaltungen schlüssig ineinandergreifen und so weniger Reibungsverluste erzeugt werden.</li>
</ul>



<div style="height:42px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Was beinhaltet eine Curriculumwerkstatt?</h2>



<p>Eine Curriculumwerkstatt enthält vier Meilensteine und eine jährliche Qualitätssicherungsschleife.</p>



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<div style="height:46px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 1: Von der Studiengangidee zum Absolvent*innenprofil</h3>



<p>Am Anfang steht eine Idee für einen Studiengang. Diese Idee wird in der Beschreibung des Studiengangziels explizit: Auf welche Bedarfe und Probleme ist der Studiengang eine Antwort? Dazu passend wird das Absolvent*innenprofil entwickelt, das beschreibt, was genau die Studierenden am Ende dieses Studiums können werden. </p>



<p>Ein Absolvent*innenprofil beschreibt die Kompetenzen, die die Absolvent*innen eines Studienganges erwerben sollen. Ein Absolvent*innenprofil ist somit das <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Outcome</a> eines Studiengangs, für das keine Inhalte aufgelistet werden, sondern in dem möglichst konkret beschrieben wird, was Absolvent*innen nach dem Studiengang können werden. Dabei werden verschiedene Anforderungsbereiche oder Handlungsfelder dargestellt. Ein Absolvent*innenprofil sollte von den Personen formuliert werden, die in diesem Studiengang maßgeblich lehren werden. Darüber hinaus ist es wichtig, weitere Stakeholder wie spätere Arbeitgeber*innen, Berufsverbände, Lehrende anderer Hochschulen, Studierende beim Formulieren des Absolvent*innenprofils einzubeziehen, sie nach ihren Perspektiven zu befragen und diese mit den eigenen disziplinären und wissenschaftlichen Vorstellungen zusammenzuführen. Auch ein Benchmarking sollte durchgeführt werden, um herauszuarbeiten, inwiefern sich der Studiengang von anderen, ähnlich konturierten Angeboten an der eigenen und an anderen Hochschulen national und international unterscheidet.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 2: Handlungsfelder und Modulmatrix bestimmen</h3>



<p>Aus dem handlungsorientiert formulierten Absolvent*innenprofil wird abgeleitet, welche zentralen Handlungsfelder man für den Studiengang bestimmen kann. Ein Handlungsfeld beschreibt typische Vorgänge in einem Arbeitsbereich bzw. einer beruflichen Domäne. Aus den Handlungsfeldern ergeben sich Modulcluster, d.h. es werden hier Module zusammengestellt, die den typischen Handlungsfeldern zugeordnet werden können. Diese werden dann so im Studienverlauf angeordnet, dass die angestrebten Handlungskompetenzen sukzessive erworben werden können.</p>



<p>Wie können aus den weit gefassten Zielen für den gesamten Studiengang einzelne Module abgeleitet und den jeweiligen Studienabschnitten zugeordnet werden?</p>



<p>Folgt man der konstruktivistischen Auffassung vom Lernen, geht man davon aus, dass Wissen grundsätzlich handelnd angeeignet und subjektiv konstruiert wird. Das heißt, Wissen kann nicht als fertiges Konstrukt von den Lehrenden zu den Lernenden transportiert werden, sondern es braucht Anreize für Lernhandlungen, mittels derer das Wissen von den Lernenden selbst konstruiert werden kann. Damit dieser Konstruktionsprozess so verläuft, wie Lehrende es für ihr Fach wichtig und richtig finden, bieten sie Aufgaben und Herausforderungen mit dem jeweils zum Lernstand passenden Niveau an, geben kontinuierlich <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/feedback-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Feedback</a> und steuern auf diese Weise, was die Lernenden abspeichern und was sie als Fehler aussortieren. Für ein Curriculum ist also zu beachten, dass Kompetenzen nur in Handlungen sichtbar werden können. Daher sollte studentisches Lernen immer in Handlungen eingebettet sein. Die Komplexität der Situationen, in denen diese Handlungen vollzogen werden, steigt im Laufe des Studiums an. Das reicht von einfachen Aufgabenstellungen bis zu komplexen Projekten, die im Team selbstständig bearbeitet werden.</p>



<p>Dafür bietet es sich an, das Curriculum spiralförmig aufzubauen. Das bedeutet, dass der Stoff nicht aus einer Fachlogik (Kapitel A, Kapitel B, Kapitel C etc.) heraus auf die Semester verteilt wird, sondern aus einer Handlungslogik des Faches bzw. der späteren beruflichen Domäne der Studierenden (Handlung A, Handlung B, Handlung C). Handlungen können, da sie komplex sind, Aspekte aus mehreren Kapiteln umfassen. Angeordnet werden diese Lernhandlungen gleichsam in Form einer Spirale, sodass Kompetenzen im Laufe des Studiums mehrmals adressiert werden. Mit jeder Spiralrunde steigt das Niveau, z.B. indem Themen im Laufe des Studiums komplexer oder Aufgabenstellungen freier formuliert werden, oder indem Studierende selbstständiger arbeiten oder mehr Verantwortung für die Steuerung ihrer Lernprozesse bekommen.</p>



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<div class="wp-block-column has-bd-hover-background-color has-background is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p>Radfahren lernen Kinder nicht, indem sie einen Vortrag hören, dann jemanden beim Fahren beobachten und dann selbst auf das Rad steigen. Sie fahren von Anfang an: Erst Laufrad oder Dreirad (mit vielen kreativen Ideen und Fehlern). Dann steigen sie auf ein kleines Fahrrad um und werden von einer Begleitperson gehalten. Wenn sie sich dabei sicher fühlen, fahren sie ohne gehalten zu werden. Eine nächste Stufe ist das Fahren ganz allein, am liebsten im Kreis um das Haus herum oder auf einem Feldweg ohne Verkehr. In dieser Phase üben sie, beim Fahren nach hinten zu schauen, ihre Geschwindigkeit zu erhöhen, enge Kurven zu nehmen oder scharf zu bremsen. Später lernen sie, Verkehrsregeln zu beachten und irgendwann können sie sogar situationsangemessen und selbstständig am Straßenverkehr teilnehmen. Und manche werden sogar zu einem späteren Zeitpunkt Rennradfahrer*innen.</p>
</div>
</div>
</div></div>



<p>Es gilt also zunächst zentrale Handlungsfelder zu identifizieren und diesen Modulclustern zuzuordnen, die jeweils mit <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Learning Outcomes</a> versehen werden. Diesen werden dann schließlich einzelne Module zugeordnet. Die Module sollten so aufeinander abgestimmt sein, dass ein roter Faden sichtbar wird. Welche Module bauen aufeinander auf? Inwiefern tragen sie zum Learning Outcome der Handlungsfelder bei? Wird der Kompetenzerwerb sukzessive und miteinander verknüpft aufgebaut? Steigt die Komplexität der (Lern-)Handlungen mit der Semesterzahl? Was ist mit Kompetenzen oder Kompetenzbestandteilen, die quer zu den Fachinhalten liegen wie z.B. wissenschaftliches Arbeiten, Projektmanagement und anderes methodisches Know-How?</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 3: Lernen und Prüfen im Curriculum &#8211; Veranstaltungskonzeption</h3>



<p>Nun wird es konkret: In dieser Arbeitsphase werden Learning Outcomes, relevante Inhalte und Prüfungen für einzelne Module formuliert. Die Learning Outcomes aller Module beziehen sich direkt (von einem Semester auf das nächste) oder indirekt (über mehrere Semester hinweg) aufeinander. Das Absolvent*innenprofil gibt den Zielhorizont vor, der den Studierenden eine grobe Orientierung gibt: Wozu soll ich diese Kompetenz erwerben? Prüfungsformen und -aufgaben steuern wesentlich, wie die Studierenden lernen und arbeiten. Sie orientieren sich an der Prüfung, auch wenn Lehrende es lieber sähen, dass Studierende um des Faches willen, aus Neugier oder Interesse, mit ihnen arbeiten. Beides schließt sich jedoch nicht aus, denn letztlich gehört der Fokus auf die Prüfung zu den zentralen Aufgaben in einem Studium. Wer sich nicht mit den Prüfungen befasst, wird wahrscheinlich das Studium nicht abschließen. Daher ist es sinnvoll, die Prüfung in das Zentrum der Lehre zu stellen: Wenn Prüfungen genau die Kompetenzen adressieren, die entwickelt werden sollen, dann wird die Frage „Kommt das in der Prüfung dran?“ zu einem konstruktiven und inspirierenden Gesprächsanlass. Dieser Zusammenhang ist unter der Bezeichnung <a href="https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/#constructive-alignment-lehren-und-pruefen-hand-in-hand" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Constructive Alignment</a> weltweit handlungsleitend für die Hochschullehre bekannt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 4: Lehr- und Prüfungsorganisation und Reality Check</h3>



<p>Abschließend werden die im jeweiligen Akkreditierungsverfahren verlangten Dokumente des Studiengangs zusammengestellt. Und auch die Kapazitäts- und Ressourcenplanung sowie das Prüfungsmanagement müssen für den Studiengang fertiggestellt werden. Hier kann deutlich werden, dass Expertise für den geplanten Studiengang fehlt oder Lehrende mit ihren alten Lehrgebieten nichts mehr zu dem Studiengang beitragen können. Dann ist es Teil der Curriculumwerkstatt, im Kollegium Lösungen dafür zu entwickeln.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Meilenstein 5: Jährliche Qualitätssicherung &#8211; Quality Check</h3>



<p>Im Rahmen der Qualitätssicherung, insbesondere im Zuge der Systemakkreditierung, erfolgt einmal im Jahr eine datenbasierte Evaluation des Studiengangs. Diese Gesamtsicht auf den Studiengang dient der ständigen Weiterentwicklung des Studiengangs. Im Rahmen einer kleinen Curriculumwerkstatt können die Aspekte aller o.g. Meilensteine berücksichtigt werden. Werden die intendierten Ziele zufriedenstellend erreicht? Wenn nicht, liegt es an einer ungenauen oder unrealistischen Formulierung des Absolvent*innenprofils oder ist das Profil nicht mehr aktuell? Liegt es am nicht konsequenten Aufbau des Curriculums? An einzelnen Modulen oder Lehrveranstaltungen, die die beabsichtigte Vernetzung aller Module aufweichen oder stören? An der Lehr- und Prüfungsorganisation, die mit Raumnot, Prüfungshäufungen und massiv steigendem Beratungsbedarf der Studierenden einhergeht? Zusammen wird nach Lösungen gesucht, die den Studiengang kontinuierlich verbessern. Ohne diese kontinuierliche Reflexion und Weiterentwicklung kann man zwar hoffen, dass ein Studiengang das hält, was man sich davon verspricht – man weiß es aber nicht so genau.</p>



<div style="height:43px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Leitfragen für die Curriculumentwicklung</h2>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id9045_262460-fb kt-accordion-has-6-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane9045_8b0fbb-81"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Absolvent*innenprofil formulieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie passt der Studiengang zum Leitbild/Profil der Hochschule? Soll er ein bestimmtes Profilmerkmal aufweisen (z.B. Forschungsorientierung, Projektorientierung oder Internationalität)?</li>



<li>Über welche Kompetenzen sollen die Studierenden am Ende des Studiums verfügen?</li>



<li>Inwiefern zielen diese Kompetenzen auf Beschäftigungsbefähigung (Employability) ab, inwiefern auf die Befähigung zur Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung (Citizenship) und wo zeigt sich der wissenschaftliche Anspruch? Wie lernen die Studierenden z.B. systematisch theoriegeleitet neue Erkenntnisse zu generieren?</li>



<li>Wird der Studiengang den internen und externen Anforderungen gerecht? (Stakeholderanalyse)</li>



<li>Wie unterscheidet sich der Studiengang von anderen Studiengängen an der eigenen Hochschule? Worin ähnelt bzw. unterscheidet sich der Studiengang im Vergleich zu Studiengängen an anderen Hochschulen im In- und Ausland? (Benchmarking)</li>



<li>Welches (Vor-)Wissen und/oder welche Qualifikationen sollten die Studierenden mitbringen?</li>



<li>An welche (Folge-)Studiengänge soll Anschlussfähigkeit bestehen?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane9045_11a724-d6"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Modulmatrix erstellen</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Welche zentralen Handlungsfelder tragen zum Erreichen des Absolvent*innenprofils bei?</li>



<li>Welche Module können diesen Handlungsfeldern zugeordnet werden?</li>



<li>Wie soll der Kompetenzerwerb in Querschnittsthemen (wissenschaftliches Arbeiten und Schreiben, Projektmanagement, Fachenglisch, Excel, Mathe, Genderkompetenz o.ä.) gestaltet werden? Wie wird der Transfer gewährleistet?</li>



<li>Welche Annahmen über Kompetenzentwicklung stehen hinter dem Aufbau der Modulmatrix? Welche theoretischen Begründungen liegen ihnen zugrunde?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane9045_a36bc9-57"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Module kompetenzorientiert konzipieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie kann das Learning Outcome eindeutig formuliert werden?</li>



<li>Welche Taxonomiestufe soll mit dem Learning Outcome adressiert werden?</li>



<li>Passt die Prüfung zum Modulziel?</li>



<li>Passt der Workload zum angestrebten Learning Outcome?</li>



<li>Ermöglicht das gewählte Lehr-Lern-Format den Erwerb der definierten Lernergebnisse?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane9045_08ff18-79"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Prüfen des Studiengangs im Überblick (Reality Check)</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Sind die <a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/qualitaetsmanagement/strategische_leitlinien_zu_lehre_und_studium.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">10 Kriterien für Studiengänge der TH Köln</a> berücksichtigt?</li>



<li>Sind alle Bereiche der Kompetenzentwicklung curricular angemessen berücksichtigt? (Welchen Anteil soll welches Handlungsfeld am Studiengang haben? Warum?)</li>



<li>Variieren die Prüfungsformen?</li>



<li>Ist die Studierbarkeit gewährleistet (z. B. wie viele Projekte liegen in einem Semester, wie viele Prüfungen)?</li>



<li>Ist der rote Faden erkennbar? Bauen die Module aufeinander auf (gibt es z.B. Verweise in den Modulbeschreibungen)? Wird das gelehrt und geprüft, was im nächsten Modul gebraucht wird?</li>



<li>Sind Lernschleifen vorgesehen?</li>



<li>Wo zeigen sich unnötige Redundanzen? Wo sind Wiederholungen wichtig und sollten eingeplant werden?</li>



<li>Was bedeutet der Aufbau des Studiengangs für die beteiligten Lehrenden: Ist ihre Expertise berücksichtigt? Sind die notwendigen Kapazitäten vorhanden? Muss neue Expertise entwickelt oder durch neue Lehrende abgedeckt werden? Wie kann das erfolgen?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane9045_7ba460-ec"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Qualitätssicherung</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie hoch ist die Erfolgsquote? Wie hoch ist die Absolvent*innenquote? Wie viele Studierende können den Studiengang in Regelstudienzeit absolvieren?</li>



<li>Womit haben die Studierenden Schwierigkeiten und warum?</li>



<li>Welche sind kritische Module und Lehrveranstaltungen? Womit ist das belegbar?</li>



<li>Welche Module sollten verändert werden? Wer sollte mit seinen*ihren Ideen daran beteiligt werden?</li>



<li>Werden im Studiengang tatsächlich die definierten Kompetenzen adressiert? Wie kann man das feststellen?</li>



<li>Wie hoch ist die Abbruchquote und was ist über den Verbleib der Studierenden bekannt?</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-6 kt-pane9045_efac50-a8"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show" type="button"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title">Außerdem: <strong>Kommunikation</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Wie werden die Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im Studiengangentwicklungsprozess geklärt: Wer übernimmt welche Rollen und Aufgaben?</li>



<li>Besteht Transparenz darüber, welche Rahmenbedingungen feststehen und welche Gestaltungspielräume vorhanden sind?</li>



<li>Wie erfolgt die fachinterne Diskussion und Abstimmung von Konzepten, Strategien, Arbeits- und Entscheidungsverfahren?</li>



<li>Wer ist wann von wem worüber zu informieren?</li>



<li>Wo und von wem werden Informationen gesichert bzw. dokumentiert?</li>
</ul>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div style="height:45px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box4151_a8fa65-de"><div class="kt-blocks-info-box-link-wrap kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_question kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 384 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M202.021 0C122.202 0 70.503 32.703 29.914 91.026c-7.363 10.58-5.093 25.086 5.178 32.874l43.138 32.709c10.373 7.865 25.132 6.026 33.253-4.148 25.049-31.381 43.63-49.449 82.757-49.449 30.764 0 68.816 19.799 68.816 49.631 0 22.552-18.617 34.134-48.993 51.164-35.423 19.86-82.299 44.576-82.299 106.405V320c0 13.255 10.745 24 24 24h72.471c13.255 0 24-10.745 24-24v-5.773c0-42.86 125.268-44.645 125.268-160.627C377.504 66.256 286.902 0 202.021 0zM192 373.459c-38.196 0-69.271 31.075-69.271 69.271 0 38.195 31.075 69.27 69.271 69.27s69.271-31.075 69.271-69.271-31.075-69.27-69.271-69.27z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Sie haben Fragen?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Dann wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:lehrpfade@th-koeln.de">lehrpfade@th-koeln.de</a>!</p></div></div></div>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h2 class="wp-block-heading">Downloads</h2>



<p>Alle relevanten Vorlagen finden Sie in aktueller Version auf den Seiten „Studiengangentwicklung“ / des Hochschulreferats Qualitätsmanagement <a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/studiengangsentwicklung_53556.php" type="link" id="https://www.th-koeln.de/hochschule/studiengangsentwicklung_53556.php">hier</a>.</p>



<div style="height:36px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading">Links &amp; Literatur</h3>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items9045_c290c7-b7 kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone"><ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_a9fbdb-a5"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text">Hansmeier, E., Cammann, F. &amp; Neroznikova, K. (2016). <a href="https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-12067-2_11" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzorientierte Curriculumentwicklung am Beispiel des Ansatzes der Curriculum Werkstatt der Fachhochschule Köln. In: T. Brahm, T. Jenert &amp; D. Euler (Hrsg.), Pädagogische Hochschulentwicklung</a> (S. 171-185). Wiesbaden: Springer VS.</span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_887912-01"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text">Lehr- und Lernkultur der TH Köln. <a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/lehrstrategie_der_th_koln.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Strategische Leitlinien zu Lehre und Studium</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_269f3d-0e"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/hochschule/qualitaetsmanagement_51547.php" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Qualitätsmanagement Lehre und Studium TH Köln</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-9045_bb91fc-8f"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://wiki.th-koeln.de/pages/viewpage.action?pageId=262115054" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Glossar der Studiengangentwicklung | Begriffe aus der Praxis an der TH Köln</a> (mit campusID aus dem Netz der TH Köln erreichbar)</span></li>
</ul></div>



<div style="height:100px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size">Header-Bild: Generiert mit Adobe Firefly</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So gelingt Kompetenzorientierung in der Lehre</title>
		<link>https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/</link>
					<comments>https://lehrpfade.th-koeln.de/so-gelingt-kompetenzorientierung-in-der-lehre/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Zentrum für Lehrentwicklung (ZLE)]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2022 11:11:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kompetenzorientierung]]></category>
		<category><![CDATA[Learning Outcomes]]></category>
		<category><![CDATA[Lehre planen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://toolbox.web.th-koeln.de/?p=1065</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kompetenzorientierte Lehre fokussiert den gesamten Lernprozess darauf, die Studierenden beim Erwerb von Handlungsfähigkeit zu begleiten. Learning Outcomes werden im Hinblick auf das Lernen der Studierenden so formuliert, dass neben dem reinen Fachwissen (knowing what) auch dessen Anwendung, Weiterentwicklung und Nutzung (knowing how) in die Lehre integriert werden. Eine faire und valide Prüfung sowie transparente Kriterien sind von Beginn an Teil des Lernprozesses und ermöglichen eine anspruchsvolle Lehre auf Augenhöhe.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<h2 class="wp-block-heading wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio has-text-dark-color has-text-color" id="was-ist-ein-hybrides-prasenzseminar">Kurz erklärt: <strong>Was bedeutet Kompetenzorientierung in der Lehre</strong>?</h2>



<div class="wp-block-columns wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow">
<p>Kompetenzorientiert zu lehren heißt, den Fokus konsequent auf die so genannten <a href="#learning-outcome">Learning Outcomes</a> zu richten. Dabei gilt es, den gesamten Lehr- und Lernprozess aus der Perspektive der Studierenden zu denken und zu konzipieren. Lernziele sind klar und transparent zu formulieren. Handlungskompetenzen stehen im Vordergrund. Allein Fakten und Wissen auswendig zu lernen, um eine Prüfung zu bestehen, ist nicht das Ziel.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color" id="schritt-fur-schritt">Schritt für Schritt zur kompetenzorientierten Lehre</h2>



<p>Kompetenzorientiertes Lehren rückt Handlungen in den Vordergrund. Die zentrale Frage lautet: Was sollen Studierende am Ende einer Lehrveranstaltung oder am Ende des Studiums können? Diese Handlungen werden in den Learning Outcomes formuliert.</p>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id1065_1b1475-7a kt-accordion-has-4-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane1065_78fb91-e9"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Schritt 1: Learning Outcomes formulieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Formulieren Sie die Learning Outcomes pro Lerneinheit unmissverständlich.</li>



<li>Nennen Sie konkrete Handlungskompetenzen, die erworben werden sollen.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane1065_6961c5-a8"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Schritt 2: <strong>Prüfungsleistung definiere</strong>n</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Legen Sie fest, wie die Leistung überprüft wird.</li>



<li>Definieren Sie das Anforderungsniveau der Prüfung.</li>



<li>Achten Sie darauf, dass Prüfungsformat und -aufgaben dem Anforderungsniveau entsprechen.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane1065_2d06e4-52"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Schritt 3: <strong>Lernaktivitäten bestimmen</strong></strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Bestimmen Sie die Lernaktivitäten, die nötig sind, um die Lernziele zu erreichen.</li>



<li>Berücksichtigen Sie, dass die Studierenden ihre Lernaktivitäten am Anforderungsniveau der Prüfung ausrichten.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane1065_aceebe-16"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Schritt 4: <strong>Anforderungen beurteilen</strong></strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Beurteilen Sie die Anforderungen von Lernzielen, Lernaktivitäten und Prüfungsformen anhand der <a href="#taxonomiestufen">Lernzieltaxonomie</a>.</li>
</ul>
</div></div></div>
</div></div></div>



<h2 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color"><strong>Constructive Alignment: Lehren und Prüfen Hand in Hand</strong></h2>



<p>Kompetenzorientiertes Lehren orientiert sich am so genannten <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_constructive_alignment.pdf" target="_blank">Constructive Alignment</a>: das Ziel, die Wege zum Ziel und die Prüfung werden konsequent aufeinander abgestimmt. Geprüft wird, was im Ziel beschrieben ist. Sollen die Studierenden z. B. ein Marketingkonzept für ein Unternehmen erstellen, dann müssen Prüfungsform und -aufgabe dazu auffordern, das Konzept zu erstellen und in geeigneter Form (z. B. Hausarbeit, Lernportfolio, Kurzfilm etc.) zu präsentieren. Statt Fachbegriffe oder Formeln auswendig zu lernen, arbeiten die Studierenden an verschiedenen Aspekten, die nötig sind, um das Konzept zu erstellen. Bewertet werden das fertige Produkt und/oder der Entstehungsprozess, um ggf. aus Fehlern zu lernen.</p>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="1. Constructive Alignment" width="1260" height="709" src="https://www.youtube.com/embed/M4d05oLzVT4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Video: <em>Constructive Alignment</em> von Zentrum für Lehrentwicklung (ZLE), YouTube, Lizenz: CC BY 4.0</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color" id="learning-outcome"><strong>Learning Outcomes klar formulieren</strong></h2>



<p>Learning Outcomes beschreiben die Kompetenzen, die Studierende am Ende eines Lernprozesses erworben haben sollen. Was in diesen <em>intendierten Lernergebnissen</em> formuliert wird, muss auch gelehrt und geprüft werden. Es ist wichtig, dass die <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_learning_outcomes.pdf" target="_blank">Learning Outcomes lupenrein</a> formuliert sind, damit Anforderungen und Ergebnisse transparent bleiben und die Kommunikation mit den Studierenden gelingt. Und nicht zuletzt dient diese Transparenz dazu, eine valide und faire Prüfung zu konzipieren. Learning Outcomes sollten zudem <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/learning_outcomes_fachspezifisch_formuliert.pdf" target="_blank">fachspezifisch</a> formuliert sein.</p>



<p>Nutzen Sie die <strong>WAS-WOMIT-WOZU-Struktur</strong>, um die Learning Outcomes zu formulieren.</p>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id1065_709223-f7 kt-accordion-has-3-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane1065_465050-1a"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>WAS: <em>Die Studierenden können…</em></strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WAS </strong>genau können die Studierenden am Ende der Lehrveranstaltung tun?</li>



<li>Welche Kompetenz wird geprüft?</li>



<li>Beschreiben Sie das WAS auf der höchsten Taxonomiestufe, die Sie für realistisch erreichbar halten.</li>



<li>Formulierung: <em>Die Studierenden können…</em></li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane1065_5cc307-3d"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>WOMIT: <em>…indem sie…</em></strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WOMIT</strong> erreichen die Studierenden die Kompetenz?</li>



<li>Welche <em>Werkzeuge</em> werden benötigt, um die Kompetenzen auszuüben?</li>



<li>Benennen Sie Formeln, Modelle, Pläne, Begriffe etc., deren Ineinandergreifen für ein kompetentes Handeln erforderlich ist.</li>



<li>Formulierung: <em>…indem sie…</em></li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane1065_e69166-ef"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>WOZU: <em>…um später…</em></strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li><strong>WOZU</strong> ist diese Kompetenz gut?</li>



<li>Für welchen (langfristigen) Zweck sollen die Kompetenzen erworben werden?</li>



<li>Beschreiben Sie den nächsten Schritt, den Studierende gehen können, wenn sie das, was sie gelernt haben, sicher beherrschen.</li>



<li>Formulierung: <em>…um später…</em></li>
</ul>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio"><div class="wp-block-embed__wrapper">
<iframe title="2. Learning Outcomes" width="1260" height="709" src="https://www.youtube.com/embed/JxAAZwplKEU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe>
</div><figcaption class="wp-element-caption">Video: <em>Learning Outcomes</em> von Zentrum für Lehrentwicklung (ZLE), YouTube, Lizenz: CC BY 4.0</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color" id="technische-ausstattung"><strong><strong>Lernräume und Prüfungen konzipieren</strong></strong></h2>



<p>Lernräume und Prüfungen lassen sich umso einfacher konzipieren, je konkreter die Learning Outcomes formuliert sind. Hier wird noch einmal deutlich, wie wichtig es ist, <em>Handlungen</em> zu nennen. Diese sind zum einen praktischer Natur, wie sie in Laboren, Praxisprojekten oder anderen konkreten Anwendungsfeldern vorkommen. In Bezug auf akademisches Lernen ist aber auch jedes kognitive Handeln gemeint. Reine Verben hingegen beschreiben keine Handlung, sondern mentale Zustände. Diese können weder beobachtet noch in einer Prüfung verlässlich und fair bewertet werden.</p>



<figure class="wp-block-table is-style-stripes"><table class="has-fixed-layout"><tbody><tr><td><strong>Handlungen </strong><strong>?</strong><strong></strong></td><td><strong>Verben </strong><strong>?</strong><strong></strong></td></tr><tr><td>Berechnungen durchführen</td><td>kennen</td></tr><tr><td>Theorien in eigenen Worten wiedergeben</td><td>verstehen</td></tr><tr><td>Hypothesen erstellen und begründen</td><td>wissen</td></tr><tr><td>eine Situation im Hinblick auf bestimmte Kategorien analysieren</td><td>beherrschen</td></tr></tbody></table></figure>



<p>Um die zu den jeweiligen Anforderungen passenden Verben klar zu kategorisieren, hilft ein Blick auf die <a href="#taxonomiestufen">Taxonomiestufen nach Benjamin Bloom</a>.</p>



<h2 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color" id="taxonomiestufen">Typen und Stufen von Lernzielen</h2>



<p>Um in der Lehre vom Einfachen zum Schwierigen, vom Überschaubaren zum Komplexen voranzuschreiten, ist eine Einordnung kognitiver Lernziele hilfreich. Die Taxonomie kognitiver Lernziele nach Bloom ermöglicht diese Einordnung anhand verschiedener, aufeinander aufbauender Lernstufen. Schematisch kann die kognitive Lernzieltaxonomie wie folgt dargestellt werden:</p>



<div class="wp-block-kadence-accordion alignnone"><div class="kt-accordion-wrap kt-accordion-id1065_dc9514-d0 kt-accordion-has-6-panes kt-active-pane-0 kt-accordion-block kt-pane-header-alignment-left kt-accodion-icon-style-basic kt-accodion-icon-side-right" style="max-width:none"><div class="kt-accordion-inner-wrap" data-allow-multiple-open="false" data-start-open="none">
<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-1 kt-pane1065_33c6bf-aa"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 1: Wiedergeben</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Studierende haben eine Definition oder Formel auswendig gelernt.</li>



<li>Die Prüfung stellt fest, ob die Definition exakt wiedergegeben wird.</li>



<li>Unklar bleibt, ob die Studierenden verstanden haben, was sie schreiben.</li>



<li>Taxonomiestufe 1 ist ungenügend für die Hochschullehre.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-2 kt-pane1065_dbeed7-92"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 2: Verstehen</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Studierende können eine Definition oder eine Formel in eigenen Worten wiedergeben, ohne sie auf relevante Sachverhalte anzuwenden.</li>



<li>Studierende haben grundsätzlich verstanden, worum es geht, können aber ihr Wissen nicht in eine Handlung umsetzen.</li>



<li>Diese Stufe ist wichtig, wenn es z. B. um Fachbegriffe geht.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-3 kt-pane1065_2c6674-2f"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 3: Anwenden</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Beginn des prozeduralen Lernens.</li>



<li>Studierende haben z. B. eine Formel in der Mathematik verstanden (Stufe 2) und können sie auf Stufe 3 selbständig zur Lösung einer Aufgabe nutzen.</li>



<li>Studierende setzen Fachbegriffe in einer Diskussion korrekt ein, nachdem sie auf Stufe 2 gelernt haben, sie voneinander zu unterscheiden.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-4 kt-pane1065_3753ca-fe"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 4: Analysieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Mindestniveau für akademisches Lernen, lt. <em>Deutscher Qualifikationsrahmen (DQR)</em>.</li>



<li>Studierende können eine ihnen unbekannte Situation analysieren, indem sie selbständig und begründet entscheiden, welche Definitionen oder Formeln dafür benötigt werden.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-5 kt-pane1065_04b4a8-64"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 5: Synthetisieren</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Studierende entwickeln eigene Hypothesen oder Pläne, um ein Ziel zu erreichen.</li>



<li>Nach einer Analyse der Ausgangslage wird etwas Neues entwickelt.</li>
</ul>
</div></div></div>



<div class="wp-block-kadence-pane kt-accordion-pane kt-accordion-pane-6 kt-pane1065_e4a565-09"><div class="kt-accordion-header-wrap"><button class="kt-blocks-accordion-header kt-acccordion-button-label-show"><span class="kt-blocks-accordion-title-wrap"><span class="kt-blocks-accordion-title"><strong>Taxonomiestufe 6: Erschaffen</strong></span></span><span class="kt-blocks-accordion-icon-trigger"></span></button></div><div class="kt-accordion-panel kt-accordion-panel-hidden"><div class="kt-accordion-panel-inner">
<ul class="wp-block-list">
<li>Studierende entwickeln Kriterien, nach denen Pläne oder Hypothesen evaluiert werden können.</li>
</ul>
</div></div></div>
</div></div></div>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box1065_e8e136-8e"><span class="kt-blocks-info-box-link-wrap info-box-link kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_hand-point-right kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 512 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M512 199.652c0 23.625-20.65 43.826-44.8 43.826h-99.851c16.34 17.048 18.346 49.766-6.299 70.944 14.288 22.829 2.147 53.017-16.45 62.315C353.574 425.878 322.654 448 272 448c-2.746 0-13.276-.203-16-.195-61.971.168-76.894-31.065-123.731-38.315C120.596 407.683 112 397.599 112 385.786V214.261l.002-.001c.011-18.366 10.607-35.889 28.464-43.845 28.886-12.994 95.413-49.038 107.534-77.323 7.797-18.194 21.384-29.084 40-29.092 34.222-.014 57.752 35.098 44.119 66.908-3.583 8.359-8.312 16.67-14.153 24.918H467.2c23.45 0 44.8 20.543 44.8 43.826zM96 200v192c0 13.255-10.745 24-24 24H24c-13.255 0-24-10.745-24-24V200c0-13.255 10.745-24 24-24h48c13.255 0 24 10.745 24 24zM68 368c0-11.046-8.954-20-20-20s-20 8.954-20 20 8.954 20 20 20 20-8.954 20-20z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Praktische Hinweise</h2><p class="kt-blocks-info-box-text"><strong>Denken Sie immer aus der Sicht der Studierenden!</strong> Dank transparenter Formulierung von Lernzielen und Anforderungen können die Studierenden ihren eigenen Lernprozess aktiv mitgestalten. Solange das reine Wissen im Vordergrund steht, besteht die Gefahr, dass die eigentlich erwünschten komplexeren Denkvorgänge, das prozedurale Wissen (<em>Knowing How</em>), didaktisch bei den meisten Studierenden nicht erreicht werden.</p></div></span></div>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p>Das <a rel="noreferrer noopener" href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/steckbrief_komm.pdf" target="_blank">KompetenzModell (kurz KomM)</a> der TH Köln kann Sie hier unterstützen: Es schützt bei konsequenter Anwendung davor, Studierende aus dem Augenschein in <em>gut</em> und <em>schlecht</em> zu unterteilen. Im Gegenteil: Es macht deutlich, dass in den verschiedenen Dimensionen des Modells jede*r Studierende Stärken zeigen kann, aber auch Herausforderungen bei der Bearbeitung von studienbezogenen Fragestellungen bewältigen muss.</p>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div class="wp-block-kadence-infobox kt-info-box4151_a8fa65-de"><div class="kt-blocks-info-box-link-wrap kt-blocks-info-box-media-align-left kt-info-halign-left"><div class="kt-blocks-info-box-media-container"><div class="kt-blocks-info-box-media kt-info-media-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-container kt-info-icon-animate-none"><div class="kadence-info-box-icon-inner-container"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fas_question kt-info-svg-icon"><svg viewBox="0 0 384 512"  fill="currentColor" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M202.021 0C122.202 0 70.503 32.703 29.914 91.026c-7.363 10.58-5.093 25.086 5.178 32.874l43.138 32.709c10.373 7.865 25.132 6.026 33.253-4.148 25.049-31.381 43.63-49.449 82.757-49.449 30.764 0 68.816 19.799 68.816 49.631 0 22.552-18.617 34.134-48.993 51.164-35.423 19.86-82.299 44.576-82.299 106.405V320c0 13.255 10.745 24 24 24h72.471c13.255 0 24-10.745 24-24v-5.773c0-42.86 125.268-44.645 125.268-160.627C377.504 66.256 286.902 0 202.021 0zM192 373.459c-38.196 0-69.271 31.075-69.271 69.271 0 38.195 31.075 69.27 69.271 69.27s69.271-31.075 69.271-69.271-31.075-69.27-69.271-69.27z"/></svg></span></div></div></div></div><div class="kt-infobox-textcontent"><h2 class="kt-blocks-info-box-title">Sie haben Fragen?</h2><p class="kt-blocks-info-box-text">Dann wenden Sie sich direkt an <a href="mailto:lehrpfade@th-koeln.de">lehrpfade@th-koeln.de</a>!</p></div></div></div>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<div style="height:35px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>
</div>
</div>



<div class="wp-block-query is-layout-flow wp-block-query-is-layout-flow">
<h3 class="wp-block-heading has-text-dark-color has-text-color" id="links-literatur">Links &amp; Literatur</h3>
</div>



<div class="wp-block-kadence-iconlist kt-svg-icon-list-items kt-svg-icon-list-items1065_49e8ef-ef kt-svg-icon-list-columns-1 alignnone"><ul class="kt-svg-icon-list">
<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_0a4bdb-94 kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.nhhl-bibliothek.de/api-v1/article/!/action/getPdfOfArticle/articleID/3203/productID/10/filename/article-id-3203.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzorientiertes Prüfen. Schaper, N. &amp; Soyka, C. (2021)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_038395-fa kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.duz-open.de/media/e1457f56a67a9f338c70e87ca8a4f2cf9da0ddce/f575b32f90a32b0cd866a47845aa350fb1ace900/864faa5f7dbb33de09ff38e408a2533dd5969d65/62334d21bb7f3f4a19cd69a84bca0bd75881f53d.pdf">Ingenieurmathematik kompetenzorientiert prüfen. Maas, C. (2017)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_a784f3-ce kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.hrk-modus.de/media/redaktion/Downloads/Web-Seminare/Downloads/MODUS_Vortrag_Szczyrba_TH-Koeln_Curriculumwerkstatt.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzorientierte Studienganggestaltung. Szczyrba, B. (2018)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_142146-63 kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/duz_magazin_11_2018_kompetenzprofilefurstudierende.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Kompetenzprofile für Studierende. Köhler, P. &amp; Hillenbrand, K. (2018)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_d20ca8-73 kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a rel="noreferrer noopener" href="https://www.duz.de/beitrag/!/id/249/kompetenzorentierung-in-der-lehre" target="_blank">Kompetenzorientierung in der Lehre (HRK-Fachgutachten). Schaper, N. (2014)</a></span></li>



<li class="wp-block-kadence-listitem kt-svg-icon-list-item-wrap kt-svg-icon-list-item-1065_145e56-7b kt-svg-icon-list-style-default"><span class="kb-svg-icon-wrap kb-svg-icon-fe_externalLink kt-svg-icon-list-single"><svg viewBox="0 0 24 24"  fill="none" stroke="currentColor" stroke-width="2" stroke-linecap="round" stroke-linejoin="round" xmlns="http://www.w3.org/2000/svg"  aria-hidden="true"><path d="M18 13v6a2 2 0 0 1-2 2H5a2 2 0 0 1-2-2V8a2 2 0 0 1 2-2h6"/><polyline points="15 3 21 3 21 9"/><line x1="10" y1="14" x2="21" y2="3"/></svg></span><span class="kt-svg-icon-list-text"><a href="https://www.th-koeln.de/mam/downloads/deutsch/hochschule/profil/lehre/duz0318_praxis_alignment_reis.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Lehre und Prüfung aufeinander ausrichten. Reis, O. (2018)</a></span></li>
</ul></div>



<div style="height:74px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="has-small-font-size">Header-Bild: © <em><u><a href="https://stock.adobe.com/de/images/modern-technology-student-working-at-laboratory-workstation-microcontroller-programming-education-and-practical-experience/263904335#token_type=bearer&amp;expires_in=86399995" target="_blank" rel="noreferrer noopener">golubovy/stock.adobe.com</a></u></em></p>
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